Wie du Kontrolle über deine Diät behältst

Bei einer Ernährungsumstellung, wie auch jeder Diät, ist die Kontrolle über das was über unsere Lippen kommt, ein wichtiger Punkt.

Wie setzen uns Ziele, machen einen Plan und sind voller Motivation unserem Wunsch näher zu kommen. Dann gilt es „nur“ noch sich auch daran zu halten. Beim Abnehmen ist das nicht anders. Doch egal wie realistisch unser Ziel, wie ausgeklügelt unser Ernährungsplan, immer wieder werden wir im Alltag mit Situationen konfrontiert, die unsere Zielstrebigkeit ins straucheln bringen.

Doch du bist diesen Momenten nicht schutzlos ausgeliefert. Heute ein paar Tipps, wie du dem Gegenwind standhalten kannst und deine Entscheidung kontrollierter umsetzt.

Nur du kannst deine Entscheidung kontrollieren

Du musst dir im Klaren darüber sein, dass nur du für deine Entscheidungen verantwortlich bist. Und mit diesen Entscheidung auch für deren Auswirkungen.

Egal wer dir etwas zu Essen oder Trinken vor die Nase setzt, du bist es, der die alles entscheidende Bewegung zum essen tätigt. Auch die Werbung, so verlockend sie auch sein mag, kann dir vielleicht einen Kauf schön reden, aber am Ende bist du selbst dafür verantwortlich, was du kaufst.

Aus diesem Grund solltest du bei deinen Entscheidung hinterfragen, ob sie zu deinem Plan passen oder eher nicht.

Plane voraus

Einen Plan zu haben, was du essen willst ist ein entscheidender Schritt zum Erfolg auf der Waage.

Dabei muss dieser Plan keine strikte Mahlzeitenplanung sein! Ein Vorsatz kann auch sein, nur bestimmte Nahrungsmittelgruppen zu essen bzw. bestimmte außen vor zu lassen (z.B. kein Fast Food) oder bestimmte Rituale beim Essen einzuhalten (z.B. sich zum Essen an einen Tisch zu setzen).

Vorausplanung kann auch die Vorbereitung von Speisen enthalten. Wenn dein Alltag hektisch ist und du abends (oder morgens / mittags) keine Lust hast dein Essen zuzubereiten und deshalb häufig zu Fertiggerichten und ähnlichem greifst, dann kannst du leckere und gesunde Gerichte für ein paar Tage vorbereiten.

Das benötigt nicht unbedingt extra Zeit. Wenn du Essen zubereitest, mache die doppelte (oder mehr) Menge und verstaue die zusätzlichen Portionen im Kühl- oder Gefrierschrank.

Der Hausputz

In deine Wohnung gehören nur Lebensmittel, die deinem Ziel entsprechen. Keine Ausnahmen. Punkt!

Entferne Lebensmittel die dich schwach werden lassen aus deinem Umfeld. Denn selbst wenn du voller Entschlossenheit deinem Plan folgst, deine Willensstärke auf dem höchsten Punkt ist, irgendwann ruft die Schokolade aus der hintersten Schrankecke nach einem miesen Tag deinen Namen. Früher oder später kommen die Gelüste und du wanderst mit den Snacks vor den Fernseher.

Alles was du Verlockendes zuhause hast, wirst du früher oder später futtern. Es ist keine Frage ob, sondern nur wann.

Und das heißt nicht, dass du nie wieder einen solchen Schmaus haben kannst. Mache die benötigte Entscheidung dazu nur etwas aufwendiger. So hat auch Heißhunger etwas Zeit abzukühlen und du kannst einen klaren Kopf bekommen, bevor die Chipstüte schon leer ist.

Gestalte deine Umgebung auf Erfolg

Das „Teufelszeug“ kommt nicht mehr über die Türschwelle? Super. Aber das darf natürlich nicht in leeren Schränken enden. Hab immer genügend gesunde Lebensmittel griffbereit.

Das gilt nicht nur zuhause. Auch an anderen Orten in denen du dich länger aufhältst. Im Büro. Im Auto. Oder einfach in deiner Tasche, dann hast du es immer griffbereit, egal wo du bist. Wenn dein Blick bei Hunger zuerst auf leckere, gesunde Alternativen fallen, dann wird auch das verlangen nach anderen Dingen nicht auftauchen.

Sei wachsam bei den Leckereien

Wenn du dich bewusst für eine Leckerei entschieden hast, die im Alltag nicht auf deinem Speiseplan steht (vielleicht weil es etwas zu feiern gibt), dann achte auf deine Portionsgröße.

Der erste Bissen ist meist der leckerste, danach gewöhnen wir uns langsam an den Geschmack. Deinen Hunger kannst du mit gesunden und lecker zubereiteten Speisen stillen. Wenn das Dessert kommt oder die Häppchen vorbei wandern, dann iss eine angemessene Portion. Du wirst nicht das Gefühl haben auf etwas verzichtet zu haben, ohne dass du im Nachhinein dir selbst gegenüber ein schlechtes Gewissen hast, weil du deinen Plan nicht einhältst.

 

Und abschließend noch eine Frage, die du dir selbst stellen kannst, wenn die anderen Punkte keine Anwendung finden können oder sollen. Beantworte dir selbst „Wie werde ich mich nach dieser Wahl fühlen?“

Das zweite Stück Kuchen auf einer Geburtstagsfeier schmeckt immer noch köstlich und fühlt sich richtig an? Der Nachschlag von Mutters Weihnachtsessen ist einfach ein kulinarisches Muss? Dann genieße es und sorge an anderer Stelle für einen Ausgleich. Aber wenn du merkst, wie du die Schüssel nur leer machst, weil „es jetzt sowieso egal ist“, dann Stopp! Egal ist es nie. Mach eine kurze Pause, besinne dich und triff eine bewusste Entscheidung. Zum Genuss, für eine bessere Alternative oder auch für den Verzicht.

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