Bunt und gesund

bunt und gesundWie leicht es ist, farbenfroh zu essen.

Ich bin ein ganz großer Vertreter davon möglichst farbenfroh und abwechslungsreich zu essen. Das ist nicht nur für unsere Augen, sondern auch für unseren Körper eine Wohltat.

Aber was bedeutet das überhaupt? Und wie lässt es sich im Alltag umsetzen?

Aber fangen wir mit einer mindestens genauso wichtigen Frage an:

Warum ist es so wichtig bunt zu essen?

Wenn du dich farbenfroh ernährst, dann isst du automatisch auch eine Mischung aus Obst und Gemüse. Diese stellen eine gute Basis um dich nicht nur mit allen wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen zu versorgen, sie bringen auch noch eine Unmenge an sekundären Pflanzenstoffen. Und deren Potenzial hat die Wissenschaft bis heute noch nicht voll erschlossen. Was man schon weiß: Jede Farbe bringt ihre eigenen ganz speziellen und positiven Wirkstoffen mit sich (sogenannte Pytochemikalien).

Tendiert deine Ernährung in eine eher weiß-braune Mischung, dann handelt es sich vielleicht um viele industriell verarbeitete Lebensmittel. Und in denen steckt meist viel von dem was wir in den Mengen nicht brauchen, wie Fett, Salz und Zucker. Aber wenig von den Inhaltsstoffen nach denen unser Körper eigentlich giert.

Doch die Farben weiß und braun sind nicht zu verachten, wenn es um natürliche Lebensmittel geht. Hauptsache ist dazu kommen noch viele bunte Farbkleckse aus den anderen Regenbogenfarben.

Jeden Tag ein bisschen violett und rot, orange bis gelb, grün und weiß-braun auf seinem Teller zu haben klingt vielleicht nach viel Aufwand, Überlegungen und Vorbereitung. Doch das ist gar nicht so schwer.

Farbenfroh essen im Alltag

In vielen Ländern gibt es Campagnen, die uns auffordern täglich 5 Portionen Obst und Gemüse zu essen. Und allein damit könnten wir alle Farbgruppen abdecken. Eine Portion ist dabei lediglich was in deine hole Hand passt. Einfach zu merken, oder?

Erstmal Kassensturz. Was befindet sich denn derzeit auf deinem Speiseplan? Vielleicht beobachtest du mal für eine Woche wo du derzeit stehst. Das führen eines Ernährungstagebuchs kann dir dabei helfen, nichts zu vergessen.

Also, wieviele Portionen Obst und Gemüse finden sich schon auf deinen Tellern? Und welcher Farbe würdest du sie zuordnen? Sind schon alle freien Farbplätze belegt oder zeigen sich noch Lücken und Tendenzen zu bestimmten Farben?

Im nächsten Schritt, überlege welche Obst und Gemüsesorten du gerne isst. „Ich mag kein Gemüse“, ist dann eine häufige Antwort. Doch bist du da ganz sicher? Hast du schon alle Sorten, ihre Varianten und unterschiedlichen Zubereitungsmethoden ausprobiert? Sicherlich nicht 🙂 Deshalb einfach mal wieder die kindliche Neugier beim Essen zulassen.

Und dann reicht es schon aus in jede Mahlzeit ein bis zwei Farben zu integrieren. Vielleicht eine Orange zum Frühstück. Etwas grünen Salat und eine Hand voll Tomaten zum Mittag. Und warum nicht ein paar Kartoffeln oder etwas Kohlrabi zum Abendessen. Noch ein paar Heidelbeeren in den Nachtisch und schon sind alle Farbgruppen vertreten. Gar nicht so schwer, oder? Selbst ohne deinen Speiseplan groß zu verändern oder auf deine Lieblingsspeisen zu verzichten, kannst du Farbe in deinen Ess-Alltag bringen.

Probier es aus. Starte mit kleinen Schritten. Unterstützung bekommst du natürlich immer auch bei mir.

Extra: Farbenfroh gesund und schlank

Seinen Teller mit bunten Speisen anzurichten ist nicht nur sehr gesund. Es ist auch der leichteste Weg zu seinem Wunschgewicht zu kommen.

Denn neben all den Inhaltsstoffen die unser Körper für seine vielen Aufgaben braucht, bietet die bunte Palette an Obst und Gemüse einen weiteren Vorteil. Viele Ballaststoffe, die uns lange satt machen. Und obendrauf sind Obst und Gemüse auch noch kalorienarm. So dass wir davon überhaupt nicht zu viel (an Energie) essen können. Das gilt natürlich nur, wenn wir in der Zubereitung etwas acht geben.

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